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Diese verlassene Anstaltskirche war einst Teil der Tötungsmachinerie der Nationalsozialisten. Unweit dieses "Heilligen Ortes" töteten die Nationalsozialisten in einer ehemaligen Heilanstalt innerhalb von nur knapp 15 Monaten (ab 1940) ganze 13.720 Menschen. Zum Großteil psychisch kranke und körperlich behinderte Menschen verloren ihr Leben, weswegen die Nachwelt heute auch über "Aktion T4" bzw. organisierten Krankenmord spricht. Nach der Tötung durch Kohlenmonoxid, überwacht durch einen Anstaltsarzt, wurden die Leichen anschließend direkt in zwei Koksöfen der Anstalt verbrannt und ihre Asche einfach am hinteren Berghang des Geländes entsorgt. Kurz vor Aufgabe dieser Anstalt wurden zusätzlich auch Häftlinge aus Konzentrationslagern ihrem grausamen Schicksal durch die Nationalsozialisten zugeführt. Welche spezielle Rolle die Kirche bei der "Vernichtung" kranker Menschen spielte, können wir leider keinerlei Aufzeichnung entnehmen. Ein schlechter Ruf eilt ihr aber weit über die Stadtgrenzen der ostdeutschen Stadt, in der sie steht, voraus. Heute findet sie kaum noch Beachtung und modert langsam vor sich hin, im Gegensatz zum Rest der ehemaligen Tötungsanstalt, welche heute als Mahnmal und Gedenkstätte fungiert. 

Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
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Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
Die Anstaltskir...
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