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Am Tag unseres Besuches in der 1885 errichteten Papierfabrik Lunzenau (dt. Mühlhausen) entsprach das Wetter dem Zustand des Gebäudes bis ins Kleinste. Es war kalt, nass und windig. Es vermittelte den Eindruck von Herbst, mitten im Sommer. Die Fabrik selbst ist schon aus der Ferne nur noch ein Schatten ihrer selbst, ausgeweidet bis ins Letzte, gibt es bis auf den großen Schriftzug an der Stirnseite des Kesselhauses kaum noch Spuren einstiger Industrie. Rostige Gleisen, ein hinterlassener Anhänger, Stille!

Umso beeindruckender das Innenleben. Besonders das Kesselhaus war ein optischer Augenschmaus, wo Farn aus dem Mauerwerk wächst, Bäume die Fensterbretter verdrängen und Moos die undichten Stellen des Daches markieren. Obwohl die Dampfkessel bereits fehlen, verliert das Heizhaus kein bisschen an Charme, im Gegenteil, wird die Vorstellungskraft des Besuchers erst richtig animiert.

Der Blick in die ehemalige Fabrik selbst ist eher ernüchternd! Über die gesamten drei Stockwerke erstreckt sich der ehemalige Wasserkreislauf, welcher wichtigster Bestandteil der Papierherstellung war. Große „Löcher“ in den einzelnen Etagen weisen auf ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Produktionsschritte hin. Auch hier bevölkert Farn mittlerweile ein Großteil des Mauerwerkes. Mühsam arbeitet man sich durch das Gemäuer, bis man vom obersten Stockwerk aus den Blick über das umliegende Waldgebiet genießen kann. Unweit hört man das Plätschern der Zwickauer Mulde, wie sie ihre Wassermassen durch das Flussbett schiebt!

Leider fehlen uns aktuell geschichtlich historische Angaben zur Fabrik, einzig das die Papierfabrik Lunzenau später enteignet, den Papierfabriken Penig unterstellt wurde und somit den Namen VEB Papierfabrik Penig – Werk Lunzenau erhielt, ist bekannt.

Papierfabrik Lu...
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